Bereits 1869 ruft Frankreich einen Konkurrenz aus, dessen Ziel es ist, die teure Butter zu ersetzen. Der Butterersatz ist aber ursprünglich noch eine schmierige ungenießbare Pulk aus Talg und Tran. Ab 1889 wird die Kunstbutter zur Grundlage einer eigenen Industriezweig in den Niederlanden und Deutschland.
Anfang des 20. Jahrhunderts wird die Fetthärtung erfunden. Demnach kann Margarine aus geschmacksneutralen pflanzlichen Ölen hergestellt werden. Der Schandfleck des "Arme-Leute-Fettes" verschwindet und es aufkommen Margarinen mit so klangvollen Phantasienamen wie "Rahma", "Butterine" oder "Sanella"
Die Idee zu Ersatzkaffee wurde in Notzeiten geboren, um mit billigen Beimischungen einen Kaffee-Ersatz herzustellen, der sich möglichst teuer verramschen lässt.
Als der gesundheitsbewußte Seelsorger Kneipp auf dem Aufdruck erscheint und Malzkaffee für die Gesundheit empfeihlt, stellt der der Abschnitt von Kaffee-Ersatz selbst echten Kaffee in den Schatten.
Süßstoffe wurden ursprünglich als Masthilfsmittel für die Schweinemast entwickelt. Später galten sie als "Zucker für die Armen", den es vor allem in Krieg- und Notzeiten zu erkaufen gab.
Die Süßstoffe wandelten sich gleichwohl mit der Zeit zu einem "diätischen" Nahrung für Zuckerkranke und gültigkeit besitzen in diesen tagen als "leichtes" und kalorienarmes "Light"-Lebensmittel für Schlankheitsbewußte.
Erbswurst wurde von den Laborant Justus Liebig erfunden, "um den Hunger der Welt zu stillen". Erbswurst besteht aus einer Mix aus Speck, Zwiebeln, Gewürzen, viel Salz und jedweder Quantität Erbsenmehl. Erbswurst wurde von den Brüdern Knorr übernommen und vermarktet und gilt in diesen tagen als origineller aber primitiver Vorläufer aller industriell hergestellter (Halb-)Fertignahrung, dem sog. "Convinience Food".
Alle dieses frühen Vorläufer von Food Gestaltung sind gleichwohl im Vereinbarung zu heutigen Möglichkeiten und Konzepten nur primitive Versuche.
Die Novel Food Gewerbe handelt dieser tage größtenteils nach dem "Baukastenprinzip": Isolieren, anreichern, zusammensetzen d.h. die Industrie zerlegt Lebensmittel in ihre Bestandteile, verstärkt gewünschte Eigenschaften dieses Bestandteile und setzt sie dann beliebig erneut zusammen.
Je stärker ungeachtet Lebensmittel im Laboratorium nach dem Baukastenprinzip entwickelt werden, desto mehr Zusatzstoffe werden benötigt. Auch gehen Vitamine, Mineralstoffe und natürliche Aromen umso mehr verschwunden je höher der Verarbeitungsgrad der Lebensmittel ist.
Dies was auch immer hält die Branche trotzdem nicht davon ab, allzeit mehr und zeitlebens raffiniertere Produkte zu konzipieren und deshalb möglicherweise immerzu mehr unerwünschte Nebenwirkungen zu provozieren.
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Bereits 1869 ruft Frankreich einen Konkurrenz aus, dessen Ziel es ist, die teure Butter zu ersetzen. Der Butterersatz ist aber ursprünglich noch eine schmierige ungenießbare Pulk aus Talg und Tran. Ab 1889 wird die Kunstbutter zur Grundlage einer eigenen Industriezweig in den Niederlanden und Deutschland.
Anfang des 20. Jahrhunderts wird die Fetthärtung erfunden. Demnach kann Margarine aus geschmacksneutralen pflanzlichen Ölen hergestellt werden. Der Schandfleck des "Arme-Leute-Fettes" verschwindet und es aufkommen Margarinen mit so klangvollen Phantasienamen wie "Rahma", "Butterine" oder "Sanella"
Die Idee zu Ersatzkaffee wurde in Notzeiten geboren, um mit billigen Beimischungen einen Kaffee-Ersatz herzustellen, der sich möglichst teuer verramschen lässt.
Als der gesundheitsbewußte Seelsorger Kneipp auf dem Aufdruck erscheint und Malzkaffee für die Gesundheit empfeihlt, stellt der der Abschnitt von Kaffee-Ersatz selbst echten Kaffee in den Schatten.
Süßstoffe wurden ursprünglich als Masthilfsmittel für die Schweinemast entwickelt. Später galten sie als "Zucker für die Armen", den es vor allem in Krieg- und Notzeiten zu erkaufen gab.
Die Süßstoffe wandelten sich gleichwohl mit der Zeit zu einem "diätischen" Nahrung für Zuckerkranke und gültigkeit besitzen in diesen tagen als "leichtes" und kalorienarmes "Light"-Lebensmittel für Schlankheitsbewußte.
Erbswurst wurde von den Laborant Justus Liebig erfunden, "um den Hunger der Welt zu stillen". Erbswurst besteht aus einer Mix aus Speck, Zwiebeln, Gewürzen, viel Salz und jedweder Quantität Erbsenmehl. Erbswurst wurde von den Brüdern Knorr übernommen und vermarktet und gilt in diesen tagen als origineller aber primitiver Vorläufer aller industriell hergestellter (Halb-)Fertignahrung, dem sog. "Convinience Food".
Alle dieses frühen Vorläufer von Food Gestaltung sind gleichwohl im Vereinbarung zu heutigen Möglichkeiten und Konzepten nur primitive Versuche.
Die Novel Food Gewerbe handelt dieser tage größtenteils nach dem "Baukastenprinzip": Isolieren, anreichern, zusammensetzen d.h. die Industrie zerlegt Lebensmittel in ihre Bestandteile, verstärkt gewünschte Eigenschaften dieses Bestandteile und setzt sie dann beliebig erneut zusammen.
Je stärker ungeachtet Lebensmittel im Laboratorium nach dem Baukastenprinzip entwickelt werden, desto mehr Zusatzstoffe werden benötigt. Auch gehen Vitamine, Mineralstoffe und natürliche Aromen umso mehr verschwunden je höher der Verarbeitungsgrad der Lebensmittel ist.
Dies was auch immer hält die Branche trotzdem nicht davon ab, allzeit mehr und zeitlebens raffiniertere Produkte zu konzipieren und deshalb möglicherweise immerzu mehr unerwünschte Nebenwirkungen zu provozieren.
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